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Session

Möhnensitzungen

Mülheimer Möhnen machten Party und das ohne Kompromisse

Pünktlich zum Beginn der fünften Jahreszeit eröffneten die Mülheimer Möhnen mit Ihren Prunksitzungen die närrische Zeit. Bei der Begrüßung durch die neue Präsidentin Martina Niepagen war klar hier wird gelebt, da wollen wir das volle Programm. Und das wurde auch den Gästen im Saal der Kurfürstenhalle geboten.

Da gab es einen fulminanten Einmarsch des Möhnenpaares mit Hofstaat. Immer wieder stiegen Obermöhn Helga I „vom tanzenden Schuh zum Glockenthurm“ und Möhnerich Edel I „Möhnenfürst über der Altstadt“ auf die Stühle um Ihr närrisches Volk zu begrüßen. Auf der Bühne angekommen stimmten sie Ihr Lied „Wir leben das Leben“ an.

Danach folgte ein Feuerwerk von fantastischen Darbietungen. Mit Ihrer tolle Büttenreden brillierte unsere Ehrenpräsidentin Liesel Krings als Gastarbeiterin und erhielt einen Riesenbeifall. Die „Sonnen-Kids“ Katharina und Johanna Röser, zeigten dem alten Mann Horst Hohn aus der „Generation Wählscheibe“ wie die Jugend von heute tickt. Gastredner von den Rhein-dörfern bereicherten die Rednerriege wie Et Apollonia von Örms (Uschi Häring), welche über pikante Erlebnisse mit Ihrem Mann aus dem Brauhaus Mülheim berichtete. Ein unerschöpflicher Vorrat an super Witzen hatte „Der arme Doof“ (Guido Häring) aus Kallengisch parat.

Die Sänger und Gesangsgruppen brachten dann Bewegung in den Saal, bei deren Darbietungen es zu spontanen Polonaisen durch die Narrhalla kam.

Die zwölf Hofsänger sangen kölsche Tön. Die 16 Müllheimer Mädels vom „Herzblood“ berichteten gesanglich von Ihrem Mallorca-Urlaub. Der „echt Kowelenzer Jung“ Daniel Ferber verdiente sich mit einem Schlagerpotpourri eine Rakete. Maike Punstein auch „The Voice“ genannt zeigte ebenso als Paarmariechen mit Katharina Zirwes sowie als Sängerin, die Gesamtbreite Ihres Könnens. Jutta Kremer die „singende Wirtin“ stellte unter anderem Ihr neues Lied „Komm tanz mit mir“ vor, welches wie auch das von Maike Punstein „Ich bin en Müllemer Mädche“ aus der Feder des Vallendarer Karnevalshitkomponisten Guido Klöckner stammt.

Der Tanz gehört zu Karneval wie das Salz in der Suppe. Das beginnt bei den Möhnen schon früh und Sie besitzen ein riesiges Repertoire an Tänzer. Angefangen bei der Minigarde, die mit der jüngsten Tänzerin von 2 Jahren den Tanz eröffneten, gefolgt von Ben Mattlener und Jule Cebula die mit Ihrem Gardepaartanz überzeugten und ebenso wie die Mini-Möhnchen die als Hexen und Zauberer, bzw. als Märchenprinzen über die Bühnen fegten. Karla Saxler und Alina Schneider aus Ochtendung wurden kurzerhand närrisch in Mülheim eingebürgert und brillierten als Paarmariechen. Sie möchten später gerne ein Funkemariechen wie unsere Julia Steinigans werden, welche als unser Möhnenmariechen einen sensationellen Tanz darbot.

Das Quartett der Funkemariechen, bestehend aus allen vier Karnevalsvereinen aus Mülheim-Kärlich und Urmitz Bhf., Julia Steinigans, Franziska Knopp, Kim Sparmann und Julia Karvelat, zeugten von der Kameradschaft die unter den Vereinen herrscht. Die 50er Jahre brachten uns die „Dance Explosion“ mit ihrer getanzten Love Story in Erinnerung. Eine Augenweide waren der Tanz der großen Garde und der furiose Showtanz der „Happy Slowdancers“ welcher letztere uns mit brasilianischen Klängen einen spektakulären Abschluss bescherte.

Mit einem bunten Bühenbild aller Akteure endete die gelungene Sitzung der Mülheimer Möhnen mit tosendem Applaus.

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